Ausgeflogen Über mich Kontakt

Ausgeflogen ist ein literarisches Reiseblog, in dem ich Geschichten von unterwegs erzähle.

Hier veröffentliche ich vor allem Notizen aus meinen Moleskines, die ich nach und nach aufbereite. Das Datum der Veröffentlichung entspricht deshalb nicht immer dem Zeitpunkt des Geschehens. Außerdem ist keine der Geschichten fertig erzählt, ich nehme immer mal wieder kleine Änderungen, Korrekturen und Verbesserungen vor.

Ich heiße Daniel Berger und arbeite als Tech-Journalist in Hannover, wo ich an der Leibniz-Universität Politikwissenschaft studierte. Mein Schwerpunkt lag dabei auf NGOs und deren Öffentlichkeitsarbeit.

Ausgeflogen nach Andalusien: Ich in Jerez de la Frontera.

Ausrüstung

Wenn ich verreise, schreibe ich unterwegs auf, was ich sehe, höre und denke. Außer einem Notizbuch habe ich auch immer mindestens eine Kamera dabei: lange Zeit eine Nikon D50, später eine D7100. Neuerdings fotografiere ich gern mit der viel handlicheren Fuji X100T. Außerdem habe ich noch eine kleine Ricoh GR und eine Sony Alpha 6300. (Ich habe zu viele Kameras, I know.) Meine Vorbilder sind Martin Paar, Stephen Shore und James Nachtwey.

Ich bin ziemlich vergesslich – da ist es hilfreich, alles schriftlich und bildlich festzuhalten. Leider ist meine Handschrift ziemlich schludrig, deswegen kann ich nicht garantieren, dass alle Fakten und Details in diesem Blog stimmen. Manchmal denke ich mir Sachen auch einfach aus. Deshalb «literarischer Reiseblog».

Das Leben als Tourist

Mich interessiert vor allem das schwierige Dasein als Tourist, der ich nun mal bin, wenn ich reise. Ich bin kein Backpacker und kein richtiger Reisender, der Monate auf staubigen Pisten unterwegs ist. Ich bin eher der faule Typ am Strand, der im Sand liegt, döst, liest, nachdenkt. Andererseits bin ich nicht der blöde Touri, der durch fremde Länder poltert und sich darüber ärgert, dass niemand Deutsch spricht und RTL nicht richtig geht. Nun ja, es ist kompliziert. Wie das Leben an sich.

Warum reizen uns bestimmte Bauwerke, manche Gemälde, manche Orte – und andere weniger, obwohl sie schöner sind, obwohl man dort seine Ruhe hat? Wieso stehen wir Stunden lang an, um in den Louvre zu kommen, um Mona Lisa in die Augen zu blicken? Wieso fotografieren wir all das – und wer schaut sich das alles an?