Ausgeflogen ist ein literarisches Reiseblog, in dem ich Geschichten von unterwegs erzähle. Ich veröffentliche vor allem Notizen aus meinen Moleskines, die ich nach und nach aufbereite. Das Datum der Veröffentlichung entspricht also nicht immer dem Zeitpunkt des Geschehens. Außerdem ist keine der Geschichten fertig erzählt, ich nehme immer mal wieder kleine Änderungen, Korrekturen und Verbesserungen vor.

Ich heiße Daniel und arbeite als IT-Journalist in Hannover, wo ich bis 2012 an der Leibniz-Universität Politikwissenschaft studiert habe. Mein Schwerpunkt lag dabei auf NGOs und deren Öffentlichkeitsarbeit.

Ausrüstung

Wenn ich verreise, schreibe ich unterwegs auf, was ich sehe, höre und denke. Außer einem Notizbuch habe ich auch immer mindestens eine Kamera dabei. Entweder eine Nikon-SLR oder die viel handlichere Fuji X100T. Neuerdings fotografiere und filme ich mit einer Sony Alpha 6300. Ich bin ziemlich vergesslich – da ist es hilfreich, alles schriftlich und bildlich festzuhalten. Leider ist meine Handschrift ziemlich schluddrig, deswegen kann ich nicht garantieren, dass alle Fakten und Details in diesem Blog stimmen. Manchmal denke ich mir Sachen auch einfach aus.

Das Leben als Tourist

Mich interessiert vor allem das schwierige Dasein als Tourist, der ich nun mal bin, wenn ich reise. Ich bin kein Backpacker und kein richtiger Reisender, der Monate auf staubigen Pisten unterwegs ist. Ich bin eher der faule Typ am Strand, der im Sand liegt, döst, liest, nachdenkt. Andererseits bin ich nicht der blöde Touri, der durch fremde Länder poltert und sich darüber ärgert, dass niemand Deutsch spricht und RTL nicht richtig geht. Nun ja, es ist kompliziert. Wie das Leben an sich.

Warum reizen uns bestimmte Bauwerke, manche Gemälde, manche Orte – und andere weniger, obwohl sie schöner sind, obwohl man dort seine Ruhe hat? Wieso stehen wir Stunden lang an, um in den Louvre zu kommen, um Mona Lisa in die Augen zu blicken? Wieso fotografieren wir all das – und wer schaut sich das alles an?